Systemische Bepflanzung

Eine sogenannte „systemische Bepflanzung“ findet statt, wenn eine multifakorielle Anschauung vorausgeht, die die Pflanze als Wesen-in-Umwelt Beziehung versteht.

Folgende Faktoren werden hier in die Bepflanzung miteinbezogen:

Licht und Schatten
Sie entstehen da, wo Licht nicht ungeschränkt- also ohne Hindernisse- auf den Boden trifft und wo Schatten nicht grenzenlos sind.
Sie sind wichtige; sozusagen essenzielle Voraussetzungen für eine gesunde Wachstumsphase der Pflanze per se. Licht und Schatten ergänzen sich. Grundvoraussetzung dabei ist der Tages- und Nachtrhythmus der Pflanzen, die, wie alle anderen Lebewesen, an diesen gebunden sind.
Erfahrungsgemäss wachsen Pflanzen unabhängig von ihrer naturwissenschaftlichen Anschauung gemäss den Gesetzen von Sonne, Mond und Sterne- also unserer Gestirne, wenn wir von einer Drehung unseres Planeten ausgehen.
Diesbezüglich sind unsere Gestirne von grösster Wichtigkeit für eine systemische Bepflanzung.
Licht bedeutet nicht nur „sehen“ sondern auch „ge-sehen“ werden. Es bedeutet Dasein und Wachstum gleichermassen- für Pflanzen insbesondere.
Sie richten sich nach der Sonne aus- gehorchen den Mondphasen und Sternen- und erwachen im tropfenden, lichtdurchfluteten Tauwasser eines Grasrains am Morgen, wenn die Sonne ihre ersten Strahlen ausbreitet.
Licht definiert Schatten und umgekehrt. Diese Dualität definiert die Pflanze per se.

Wasser
Als eines der Elemente, die lebensbestimmend sind, ist Wasser eine Grundvoraussetzung für das Wachstum und die Vermehrung der Pflanzen; seih es in gasförmig- und/oder flüssiger Form.
Es wird von der Pflanze aufgenommen und wieder ausgestossen. Es ist einer, der wichtigsten Faktoren für ein gesundes Wachstum und wird auch als Transportmittel für die Vermehrung gebraucht.
Zuviel Wasser im Wachstumsprozess jedoch führt zu Fäulnis und Pilzinfektion.

Wind und Wetter
Sie verteilen die Pflanzen über die Erde. Sie sind bestimmend für das Überleben aller Pflanzen.
Diese können sich an die äusseren, und sich verändernden, Bedingungen erstaunlich schnell anpassen.
Pflanzen, die nicht in direktem Bodenkontakt stehen, werden vor Frost geschützt- des Sommers vor übermässiger Hitze.

System- und Wachstumsinhalt und Form

Pflege und Bewusstsein